Vergleich: 5 Webhoster im Test

5 Anbieter im Vergleich

von Christian Rentrop
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Der Weg zur eigenen Website ist leicht: Moderne Webhoster helfen mit Website-Baukästen und automatischen Installern dabei, Wordpress-Blogs und Webshops aufzusetzen. Doch welcher der Webhosting-Anbieter eignet sich dafür am besten? Netzwelt hat für euch fünf Anbieter getestet und miteinander verglichen.

Netzwelt hat für euch diverse Webhoster getestet.
Netzwelt hat für euch diverse Webhoster getestet. (Quelle: scanrail/depositphotos.com)

Inhaltsverzeichnis

  1. Wer braucht Webhosting?
  2. Zahllose Anbieter am Markt
  3. Darauf gilt es bei der Auswahl eures Hosters zu achten
  4. Welchen Webhoster nehmen?
  5. Unsere Empfehlung
  6. Die besten Alternativen
  7. So testet netzwelt
  8. Testfeld im Überblick

Webhosting ist - nach der Nutzung von Website-Diensten wie wix.de oder Blogging-Plattformen wie Tumblr - die einfachste Methode, eine eigene Internetseite online zu stellen: Eine eigene Domain, sprich Internetadresse, dazu eine einfache HTML-Seite oder ein komplexes Content-Management-System, schon kann jeder online publizieren und eigene Inhalte ins Netz stellen. Einfache Webhosting-Pakete sind schon für wenige Euro im Monat erhältlich, richtig Spaß macht es allerdings erst, wenn man zur 10-Euro-im-Monat-Klasse greift: Die bietet alle Funktionen, die auch ein Webserver bieten kann, nur mit deutlich weniger Wartungsaufwand.

Wer braucht Webhosting?

Doch wer braucht eigentlich Webhosting, wenn es Dienste gibt, bei denen das Publizieren im Web ganz ohne technisches Hintergrundwissen problemlos möglich ist? Nun: Jeder, der sich, sein Hobby, seine Arbeit oder andere Dinge im Netz präsentieren will. Dabei grenzt sich das klassische Webhosting einerseits von "echten" Webservern oder sogenannten vServern - Servern, die als virtuelle Maschinen auf größeren Serverfarmen bauen - ab: Es ist deutlich einfacher und vor allem kostengünstiger.

Auf der anderen Seite bietet Webhosting die nötige Flexibilität, sich mit Webshops, Content-Management-Systemen, Foren oder Blogs auszutoben - ohne, dass der technische Overhead gleich explodieren würde und ohne, dass sich der Webhosting-Kunde großartig technisch einschränken müsste. Webhosting ist nicht so leistungsstark wie teurere Lösungen, die bei einem großen Nutzeransturm irgendwann ohnehin zwingend notwendig werden. Doch bis dahin bieten Webhosting-Pakete maximale Leistung bei minimalen Aufwand.

Zahllose Anbieter am Markt

Der Webhosting-Markt ist dabei riesig und unübersichtlich: Zahllose Anbieter werben um die Gunst der Kunden, von kleinen regionalen Anbietern über die Internetprovider selbst bis hin zu den "großen Playern" im Geschäft. Genau die haben wir uns einmal genauer angeschaut: Strato, 1&1, Hostinger, one.com und 1Blu zählen zu den wichtigsten Hostern auf dem deutschen Markt. Allesamt mittelgroß bis groß, allesamt mit ähnlichen Tarifmodellen ausgestattet. Auf den ersten Blick spricht natürlich alles dafür, die preiswerteste Lösung zu nehmen, doch die ist nicht zwangsläufig für jedes Projekt geeignet. Der Teufel steckt im Detail: So haben manche Anbieter bei ihren Billigtarifen nicht einmal eine Domain dabei - die allerdings kann deutliche Zusatzkosten verursachen.

Die Angebote der Hoster ähneln sich zum Teil stark. Entscheidend sind aber oft Zusatzfaktoren wie die Zahl der Inklusiv-Domains, SSL-Zertifikate und SSD-Hardware
Die Angebote der Hoster ähneln sich zum Teil stark. Entscheidend sind aber oft Zusatzfaktoren wie die Zahl der Inklusiv-Domains, SSL-Zertifikate und SSD-Hardware

Überhaupt: Der hart umkämpfte Markt für Webhosting-Lösungen zwingt die Anbieter dazu, den Kunden einerseits mit technischen Spezifikationen zu ködern, ihm aber andererseits Nebelbomben vor die Füße zu werfen, um von technischen Unzulänglichkeiten abzulenken. Die Nebelbomben sind nicht groß, weil die Unterschiede zwischen den Hosting-Paketen oft marginal sind. Trotzdem sollte jeder potentielle Webhosting-Kunde genau vergleichen und prüfen, was er braucht, was er möchte - und was überflüssige Features sind.

Darauf gilt es bei der Auswahl eures Hosters zu achten

Doch was muss ein Anbieter leisten? Zunächst ist unbeschränkter Datentransfer das Nonplusultra: Im Vergleich gab es sie nicht, doch es gibt Hoster, die den Datentransfer im Monat tatsächlich auf 100 Gigabyte oder ähnliche Werte beschränken. Was zunächst nach viel klingt, ist in der Praxis recht wenig: Ein gut laufendes Wordpress-Blog mit einigen Bildern lädt gut und gerne zwei oder drei Megabyte pro Seitenaufruf. Was konkret hieße, dass nach gut 33.000 Besuchern im Monat Schluss mit Daten wäre. Das sind gerade einmal 1.100 Besucher am Tag. Auch das klingt wenig, doch interessante Blogs sind in aller Regel recht bald an diesem Limit, Webshops und Foren können auch schnell an eine solche Grenze stoßen. Deshalb ist unbegrenzter Datentransfer wichtig.

Wälzt man die Angebote der großen Webhosting-Anbieter, wird schnell klar, dass hier eine gewisse Zielgruppe angesprochen wird: Anwender, die zwar eine Website veröffentlichen wollen, sich aber noch nicht wirklich mit den technischen Grundlagen auskennen. So enthalten Webhosting-Pakete oft Angebote wie "unbegrenzten Speicherplatz, unbegrenzte Datenbanken" oder "unbegrenzte E-Mail-Konten", doch in der Praxis wird kaum ein Anwender diese Funktionen ausnutzen. Wichtiger sind da schon die enthaltenen Domains: Es macht rein kostenseitig einen riesigen Unterschied, ob ein Webhosting-Paket für 10 Euro eine, drei oder fünf Domains enthält - sofern ihr diese nutzen wollt. Hier stechen Strato und 1Blu mit bis zu vier kostenlosen Domains in der 10-Euro-Klasse positiv hervor.

SSL sollte an Bord sein

Ebenfalls nicht unwichtig: Ist ein SSL-Zertifikat für den verschlüsselten Transfer zwischen Leser und Website mit dabei und für wie viele Domains? SSL-Zertifikate sind nicht günstig, werden aber für Websites immer wichtiger. Schon weil große Browser wie Firefox oder Chrome meckern, wenn es keine Verschlüsselung gibt. Auch Google bevorzugt derart gesicherte Domains - und zieht sie im Zweifel unverschlüsselten Wettbewerbern vor. Insofern sind SSL-Zertifikate praktisch und sollten in einem Hosting-Paket auf jeden Fall an Bord sein - was es bei allen Anbietern im Vergleich ab einem gewissen Paketniveau der Fall ist. Interessant ist übrigens die Unterstützung von Gratis-Zertifikaten von Let’s Encrypt: Die gibt es nur bei 1Blu - alle anderen Anbieter unterstützen diese Sicherheitsinitiative großer Online-Unternehmen nicht und kaufen Zertifikate lieber bei großen Anbietern wie Symantec oder Comodo ein.

Wie viel Speicher ist nötig?

Speicherplatz ist durchaus ein limitierender Faktor: Hier sollte immer genug an Bord sein. Die in Basistarifen oft angebotenen 10 oder 50 Gigabyte können bei umfangreicheren Projekten, etwa einem Fotoblog oder einem Video-Portfolio, schnell sehr knapp werden. Unbegrenzter Speicherplatz ist daher nicht nur ein Marketing-Versprechen, sondern durchaus eine Eigenschaft, die Webspace besitzen sollte. Ebenfalls nicht unwichtig ist SSD-Speicher samt SSD-Datenbanken: SSDs sind deutlich schneller bei Zugriffszeiten und Datentransferraten, was sich gerade bei Systemen mit Datenbanken, wo beim Zugriff viele kleine Datenmengen gelesen werden, positiv auf die Gesamtgeschwindigkeit einer Website auswirkt -allerdings nur, wenn der Server gut konfiguriert und die Benutzerzahlen relativ hoch sind. Dennoch: SSD-Hosting ist natürlich besser als klassisches Festplatten-Hosting.

Was Prozessor und RAM beim Hosting bedeuten

Einige Webhoster wie 1&1 und one.com, machen sogar Angaben über die Prozessorkerne pro Paket oder sogar den im Paket verfügbaren Arbeitsspeicher. Bei anderen Anbietern findet man derartige Angaben selten bis gar nicht. Der Grund: Klassisches Webhosting ist eben kein echter Server, vielmehr teilen sich Pakete gemeinsam einen Rechner. Gibt es Angaben zu CPU-Kernen oder RAM, heißt das nicht weniger, als dass der Anbieter dieses Minimum an Leistung exklusiv im Paket zur Verfügung stellt. Das heißt im Umkehrschluss, dass es solche Garantien bei anderen Paketen nicht gibt: Hat man das Pech, mit seinem Webspace auf einem Server zu liegen, auf dem schon zehn andere Kunden mächtig an der Leistung ziehen, kann es schnell eng werden: Die anderen reißen die eigene Website mit in den Abgrund.

Allerdings gibt es heutzutage bei großen Anbietern meist nicht mehr den einen Server, vielmehr sind die Hosting-Pakete über die Serverfarmen verteilt und werden ausbalanciert. Das Last-Problem lässt sich jedoch nur durch einen teuren und aufwändig zu wartenden dedizierten Server nachhaltig umgehen. Wer also plant, schnell und viel zu skalieren, sollte im Zweifel von vornherein zu einer solchen leistungsstarken Lösung greifen. Eine Zwischenstufe stellt dabei der vServer dar: Er verhält sich wie ein echter Server, ist aber deutlich billiger. Was daran liegt, dass er als virtuelle Maschine mit vielen anderen vServern in den Rechenzentren der Anbieter liegt.

Praktische Features: Software-Installer und Homepage-Baukasten

Alle Hoster im Vergleich sind mit zwei Features ausgestattet, die gerade Einsteigern das Leben deutlich erleichtern dürften: Einerseits gibt es bei allen fünf Hostern den Homepage-Baukasten für basales Arbeiten: Hier wird die Internetseite einfach anhand vorgefertigter Themes per Drag & Drop zusammengebaut, das Ergebnis kann gut aussehen, muss es aber nicht. Deutlich besser ist es, ein modernes CMS wie etwa Wordpress zu installieren und die Website darüber laufen zu lassen. Das setzt allerdings ein gewisses Grundverständnis der technischen Hintergründe voraus. Wordpress-Installer gibt es sowohl bei Strato und 1&1, als auch bei One, 1Blu und Hostinger. Bei weiterer Web-Software trennt sich aber die Spreu vom Weizen: Je nach Anbieter gibt es mal mehr, mal weniger Tools, die über den Installer aufgesetzt werden können.

Das Schlusslicht in diesem Zusammenhang: one.com, das wirklich nur für Wordpress automatische Installationen anbietet. Immerhin: Ob jetzt 30, 50 oder 110 Web-Systeme zur Installation angeboten werden, spielt nur eine untergeordnete Rolle, denn die meisten User werden maximal ein Blog, einen Webshop und ein Forum aufsetzen. Die wichtigsten Systeme sind in den Installern aller Anbieter (außer One) vorhanden.

Die Sache mit den Backups

Nach dem Aufsetzen ist ein Blick auf die allgemeine Betriebssicherheit nicht unwichtig: So kann ein integriertes Backup sehr praktisch sein, falls die Website zum Beispiel gehackt oder anderweitig beschädigt wird. Viele Anbieter bieten diese Funktion jedoch erst in höheren Paketen, und das oft nur mit sehr niedriger Backup-Frequenz mit einem täglichen Backup. So muss bei Hostinger dafür das Business-Webhosting gebucht werden, während zum Beispiel 1&1 das Backup schon im Starter-Tarif anbietet.

Üblicherweise werden die Backups 14 Tage gesichert - man hat also zwei Wochen Zeit, einen Schaden zu bemerken und ein Backup zurück zu spielen. Allerdings ist hier Vorsicht geboten, denn die Backups und vor allem das Zurücklesen einer beschädigten Website ist oft nicht ganz banal. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte also nicht nur auf die Backups der Hoster setzen, sondern regelmäßige eigene Backups - etwa über den Download der Website-Dateien und eines Datenbank-Dumps - anlegen. Auch Hacking ist ein Thema, das im Superdupersicher-Marketing der Anbieter zwar vorkommt. So gibt es Schutzmechanismen gegen DDOS-Attacken und ähnliche großangelegten Angriffe. Kleine Attacken, etwa das Einschleusen von Code durch falsche Verzeichnisrechte, sind jedoch durchaus noch möglich. Hier müssen Anwender also selbst aufpassen.

Zuverlässigkeit und Support

Mit dem ganzen Themenkomplex Leistung und Sicherheit kommt natürlich auch die Frage nach der Betriebssicherheit und dem Support auf. Grundsätzlich ist das Risiko eines Ausfalls bei einem großen Hoster geringer als bei einem kleinen. Trotzdem gibt es natürlich keine Ausfall-Garantien. Viele Hoster versprechen eine Ausfallsicherheit von über 99 Prozent, doch selbst bei 99,9 Prozent hieße das rechnerisch, dass der Server täglich über eine Minute vom Netz ist. Rechnerisch, natürlich, denn die Ausfallsicherheit wird in größeren Zeiträumen gemessen.

Im Jahr käme man bei einem solchen Paket immer noch auf über 1,5 Stunden Ausfallzeit. Ein Wert, der sicherlich zu verkraften ist. Dennoch: Garantien diesbezüglich fehlen leider viel zu oft. In solchen Fällen kommt der Support ins Spiel, der zumeist per Mail, in manchen Fällen auch telefonisch per Call-Center möglich ist. Hier dreht sich übrigens der Spieß um: Erfahrungsgemäß bieten kleinere Hoster einen deutlich besseren Support als die großen Player.

Welchen Webhoster nehmen?

Um den passenden Webhoster auszuwählen, empfiehlt es sich, vorab einige Überlegungen über Art und Umfang des geplanten Web-Projekts anzustellen. Ist ein Wordpress-Blog geplant, kommt es darauf an, dass das Paket schnell und für Wordpress optimiert ist. Soll es ein Webshop oder eine Bildergalerie sein, ist Speicherplatz ein entscheidender Faktor. Und bei Webshops spielen, natürlich, Ausfallsicherheit und Support eine übergeordnete Rolle. Anhand solcher Kriterien fällt die Suche nach einem Webhoster relativ leicht. Grundsätzlich gilt durch den hohen Konkurrenzdruck am Markt: Pakete ab circa 10 Euro im Monat sind funktional immer ausreichend für einfache Website-Projekte ausgestattet - egal, um welchen Hoster es sich handelt. Limitierende Faktoren sind eher die Leistungsfähigkeit als die Funktion.

Erstere ist aber ebenfalls bei allen Hostern ähnlich. Ein Blick auf weichere Faktoren wie SSD-Datenbanken, mitgelieferte SSL-Zertifikate oder Art und Qualität des Supports sowie Zusatzfunktionen wie SEO-Optimierung können jedoch bei der Suche nach dem passenden Provider helfen. Im Vergleicht zeigte sich das Testfeld recht homogen, was einen völligen Fehlgriff mit Sicherheit ausschließt.

Unsere Empfehlung

Einsteigerfreundlich - aber nicht nur für Einsteiger

Insgesamt präsentiert sich Strato als einsteigerfreundlicher Hoster mit günstigen Preisen. Es gibt sehr basale Einsteiger-Tarife für absolute Anfänger, genau wie vollwertige Hosting-Pakete oder sogar Server. Gerade die Hosting-Pakete schaffen dank der klug entworfenen Verwaltungsoberfläche erstaunlich problemlos den Spagat zwischen Funktionsvielfalt und Einsteigerfreundlichkeit. Im Vergleich mit den Mitbewerbern hat Strato zudem den den Vorteil, hundertprozentig auf deutsche Infrastruktur zu setzen. So gibt es beim "Homepage-Baukasten-Anbieter" nichts zu meckern: Wer eine Internetseite aufbauen will, kann hier dank leistungsstarker Hardware im Hintergrund, praktischer Verwaltung, günstigen Preisen und nicht zuletzt 30-tägiger Geld-Zurück-Garantie guten Gewissens zuschlagen.

  • einsteigerfreundliches Backend
  • niedriger Preis
  • SSL-Zertifikat
  • TÜV-Zertifizierung
  • Transfer-Limit bei Server-Tarifen
  • Kostenpflichtige 24/7-Hotline

Die besten Alternativen

Sagt euch das Angebot von Strato nicht zu, solltet ihr einen Blick auf diese beiden Alternativen werfen. One.com empfiehlt sich vor allem für Wordpress-Blogs, Hostinger empfiehlt sich dank unbegrenzten Speicher auch für größere Projekte.

  • Sehr nutzerfreundliches Kunden-Backend
  • Sehr preiswert bei längerfristiger Bindung
  • Ab Premium-Webhosting keine Einschränkungen bei Speicher und Volumen
  • Serverstandort Litauen
  • Support ausschließlich per E-Mail
  • Wenige Inklusiv-Domains
  • Gratis-SSL (Comodo)
  • garantierte Leistung beim Hosting
  • sehr preiswert bei guter Ausstattung
  • Fokusierung auf Wordpress
  • MariaDB statt MySQL
Zum Testbericht 8.5

Groß und günstig

Hostinger ist für größere Projekte einen Blick wert, denn der Dienst bietet uneingeschränkte Konten im Hinblick auf wichtige Faktoren wie Speicher oder Bandbreite. Die Preise bewegen sich auf dem Niveau des Wettbewerbs, allerdings sorgt die Rabattierung bei langfristiger Bindung für einen deutlichen Kostenvorteil. Schön gelöst ist das Kunden-Backend, das Laien wie Fortgeschrittenen genau den richtigen Funktionsumfang bietet und jederzeit mit einer Knowledge-Base weiterhilft. Weniger erfreulich sind dagegen die Zusatzkosten für Extra-Domains sowie der nur per E-Mail erreichbare Support.

Zum Testbericht 8.5

Günstig und gut

Für das Hosting von Wordpress-Blogs bietet One.com ansprechende Rundumpakete zu einem ausgesprochen fairen Preis. Schön ist, dass One gewisse Leistungsdaten beim Hosting garantiert - das ist längst nicht immer üblich. Auch das Kundenbackend ist effektiv und einsteigerfreundlich. Weniger schön ist das Fehlen eines App-Installers für Content-Management-Systeme außer Wordpress.

So testet netzwelt

Netzwelt bewertet bei Webhostern den Leistungsumfang, die Benutzerfreundlichkeit, Sicherheit sowie das Preis-Leistungsverhältnis. Nachfolgend erläutern wir euch unser Testsschema näher. Die Gesamtnote ergibt sich aus den Einzelnoten. der Tester kann jedoch eine Auf- beziehungsweise Abwertung um eine Note vornehmen - falls eines der Kriterien im Vergleich mit anderen Geräten besonders herausragend ist.

So testet netzwelt

Unsere Tester verschaffen sich zunächst einen Marktüberblick und erfassen alle infrage kommenden Dienste. Dabei werden neben marktführenden Anbieter auch kleinere Vertreter berücksichtigt. Aus dieser Masse an Diensten werden die aus Sicht der Redaktion relevanten Angebote einzeln getestet und die Testergebnisse gegenübergestellt. Zudem führen wir Hintergrundgespräche mit Entwicklern, Vertretern und Nutzern um den Service der Anbieter beurteilen zu können.

5
Anbieter getestet
120 Stunden
Zeit aufgewendet

Wer wir sind, wie wir unsere Testgeräte beziehen und wie sich netzwelt finanziert, erfahrt ihr auf unserer Transparenzseite. Doch welches Smartphone ist nun das beste für 200 Euro?

Bestenliste: Vergleich: 5 Webhoster im Test

Hier findet ihr die von netzwelt getesteten Webhoster. Mit einem Klick auf das jeweilige Produktbild gelangt ihr zum ausführlichen Testbericht.

* Hinweis: Um der stetig voranschreitenden technischen Entwicklung Rechnung zu tragen, werten wir jedes Hardware-Produkt in unseren Bestenlisten jeden Monat um 0,1 Punkte ab. Die ursprüngliche Bewertung seht ihr im Testbericht oder ihr fahrt mit der Maus über die Note.

  • 8.4 * Ursprüngliche-Testwertung vom
    9.0

    Strato Webhosting


    Insgesamt präsentiert sich Strato als einsteigerfreundlicher Hoster mit günstigen Preisen. Es gibt sehr basale Einsteiger-Tarife für absolute Anfänger, genau wie vollwertige Hosting-Pakete oder sogar Server. Gerade die Hosting-Pakete schaffen dank der klug entworfenen Verwaltungsoberfläche erstaunlich problemlos den Spagat zwischen Funktionsvielfalt und Einsteigerfreundlichkeit. Im Vergleich mit den Mitbewerbern hat Strato zudem den den Vorteil, hundertprozentig auf deutsche Infrastruktur zu setzen. So gibt es beim "Homepage-Baukasten-Anbieter" nichts zu meckern: Wer eine Internetseite aufbauen will, kann hier dank leistungsstarker Hardware im Hintergrund, praktischer Verwaltung, günstigen Preisen und nicht zuletzt 30-tägiger Geld-Zurück-Garantie guten Gewissens zuschlagen.

    Strato Webhosting bestellen Zum Testbericht
  • 7.9 * Ursprüngliche-Testwertung vom
    8.5

    One.com Webhosting


    Für das Hosting von Wordpress-Blogs bietet One.com ansprechende Rundumpakete zu einem ausgesprochen fairen Preis. Schön ist, dass One gewisse Leistungsdaten beim Hosting garantiert - das ist längst nicht immer üblich. Auch das Kundenbackend ist effektiv und einsteigerfreundlich. Weniger schön ist das Fehlen eines App-Installers für Content-Management-Systeme außer Wordpress.

    One.com Webhosting bestellen Zum Testbericht
  • 7.7 * Ursprüngliche-Testwertung vom
    8.5

    Hostinger


    Hostinger ist für größere Projekte einen Blick wert, denn der Dienst bietet uneingeschränkte Konten im Hinblick auf wichtige Faktoren wie Speicher oder Bandbreite. Die Preise bewegen sich auf dem Niveau des Wettbewerbs, allerdings sorgt die Rabattierung bei langfristiger Bindung für einen deutlichen Kostenvorteil. Schön gelöst ist das Kunden-Backend, das Laien wie Fortgeschrittenen genau den richtigen Funktionsumfang bietet und jederzeit mit einer Knowledge-Base weiterhilft. Weniger erfreulich sind dagegen die Zusatzkosten für Extra-Domains sowie der nur per E-Mail erreichbare Support.

    Hostinger bestellen Zum Testbericht
  • 7.5 * Ursprüngliche-Testwertung vom
    8.3

    1&1 Webhosting


    Das Webhosting-Angebot von 1&1 punktet mit Performance und Ausfallsicherheit. Hier ist der Anbieter der Konkurrenz schon aufgrund seiner Größe überlegen. Weniger schön ist das Backend: Einsteiger vermissen hier und da die Übersichtlichkeit im Kontrollzentrum, fortgeschrittene User dürften von den permanenten Upgrade- und Zusatzangeboten genervt sein. Dafür stimmen Funktionsumfang und Leistung für den Preis.

    1&1 Webhosting bestellen Zum Testbericht
  • 7.2 * Ursprüngliche-Testwertung vom
    8.0

    1Blu


    Insgesamt hinterlässt 1Blu einen sehr guten Eindruck: Die Tarife sind sinnvoll gegliedert und im Vergleich zum Mitbewerb auch relativ preiswert. Schön ist die Möglichkeit, Let’s-Encrypt-Zertifikate zu verwenden - und das sogar schon im einfachsten Tarif. Die Tarife sind gut ausgestattet und bieten viel fürs Geld. Leider ist das Kunden-Backend vielerorts nicht sonderlich einsteigerfreundlich. Auch der Kundenservice könnte umfangreicher sein. Und so ist 1Blu ein Hoster, der viel fürs Geld bietet - aber eben nur Anwendern, die sich bereits mit Webhosting auskennen.

    1Blu bestellen Zum Testbericht
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